Christian Junk: „Ich freue mich auf die Gilzemer Südkurve!“

Christian, Herzlich willkommen zurück in Gilzem! Es ist schön dich wieder im Trikot der Mannschaft vom SK Eifelland Gilzem zu sehen! 2015 bist du nach Oberthal gewechselt, nach 3 Jahren kommst du zurück. Es ist, glaube ich, eine berechtigte Frage...Warum?

So wie vor 3 Jahren sportliche Gründe überwogen haben, nach Oberthal zu wechseln, sind es jetzt die familiären Dinge, die für den Wechsel nach Gilzem sprechen. Ich habe weniger Fahrtzeiten zum Training und Gilzem ist ohnehin die 2. Heimat für meine Familie und mich. Dort gehen wir ein und aus wie zu Hause. So kann ich alles in allem mehr Zeit mit meiner Familie verbringen, die sicherlich auch des Öfteren mit nach Gilzem kommen wird.  Außerdem ist es durch den Aufstieg von Gilzem in die 1. Liga meiner Meinung nach jetzt der richtige Moment, um die junge Mannschaft mit meinen Erfahrungen

unterstützen zu können und den Klassenerhalt anzupeilen. Vom Alter her passe ich ja auch super rein in die Truppe.

Ab wann hast du mit dem Gedanken gespielt zu wechseln?

Der Gedanke, zurück zu wechseln, ist nach der Geburt unserer Tochter im September letzten Jahres gekommen und immer mehr gewachsen. Die Entscheidung ist nicht von heute auf morgen gefallen. Immerhin habe ich mich in Oberthal auch sehr wohl gefühlt.

Gab es Angebote von anderen Mannschaften?

Riol hat sich auch bei mir gemeldet.

Was hat denn alles für Gilzem gesprochen?

Ich würde lieber sagen, dass es nur einen Grund gegen Gilzem gab, der sich mit dem Aufstieg in die 1. Liga dann erledigt hat.

Wärst du auch nach Gilzem zurück gekehrt, wenn die Mannschaft nicht in die 1. Bundesliga aufgestiegen wäre?

Ja, denn ich habe mich aus familiären und freundschaftlichen Gründen für Gilzem entschieden. Der Aufstieg war nur der letzte Tropfen auf den heißen Stein, um meine Entscheidung für Gilzem endgültig zu treffen.

Wie wird es sich anfühlen wieder das Trikot von Gilzem überzustreifen?

Ich kann mich noch gut an meinen letzten Wurf im Gilzemer Trikot auf den Deutschen Meisterschaften in Salzgitter erinnern, wo ich die eine oder andere Träne deswegen verdrücken musste. Nur den 2. Platz zu machen, war mir in dem Moment nicht so wichtig. Es war immer etwas Besonderes für Gilzem zu spielen. Vor allem freue ich mich auf die „Gilzemer Südkurve“, die immer hinter den Spielern steht und jeden bis zum Ende unermüdlich anfeuert. Wie mir zu Ohren kam, ist die Fangemeinde auch noch etwas größer und lauter geworden. :-) Ich bin schon jetzt mit meiner Entscheidung sehr glücklich. Ich freue mich auf das gesamte Umfeld und die guten Gespräche mit alten Freunden. Die schönen Stunden, die man währenddessen miteinander verbringt, sind natürlich ein schöner Nebeneffekt!

Die Heimspiele von Gilzem in der 2. Bundesliga-Süd waren sehr stark! Dies war in der letzten Zeit nicht oft der Fall. Warum glaubst du, dass es zu Hause immer solche Leistungsschwankungen gab?

Für die erste Mannschaft standen mehr als 6 Spieler zur Verfügung. Um möglichst Vielen auch die nötige Spielpraxis in der 1. Mannschaft zu geben, musste rotiert werden. Dann ist Pascal auch noch verletzt ausgefallen. Dadurch sind meiner Meinung nach alle diese Spieler noch stärker zusammen gewachsen und jeder konnte sich auswärts wie zu Hause auf den anderen verlassen. So war der Kader immer breit aufgestellt und es hat selten Ausreißer nach unten gegeben.

Gilzem hat sehr gute, junge und vor allem talentierte Spieler in den beiden ersten Mannschaften dadurch ensteht die Möglichkeit zu rotieren und den Mannschaftskollegen Spielpraxis in der 1. Mannschaft zu geben, wie du eben erwähnt hast...

Dadurch, dass der Kader leistungsmäßig recht nah beieinander liegt und breit aufgestellt ist, kann durchaus rotiert werden. Gerade auf den Heimbahnen ist es wichtig zu wissen, dass etwaige Ausfälle gut kompensiert werden können. In der 1. Liga darf man sich zu Hause keine Fehler erlauben, da diese sofort bestraft werden.

Wie siehst du dich und vor allem die Mannschaft in der kommenden Saison?

Ich werde versuchen, wieder so gut wie möglich in die Mannschaft reinzuwachsen und mit meinen Erfahrungen und Leistungen das Nötige beizusteuern. Da wir uns aber gegenseitig alle gut kennen, wird es uns sicherlich nicht schwer fallen. Die Mannschaft hat auf jeden Fall das Potenzial, den Klassenerhalt zu schaffen. Wichtig werden auf jeden Fall konstante Leistungen auf den Heimbahnen, um möglichst kein Spiel zu Hause zu verlieren. Auswärts ist alles offen und mit dem ein oder anderen Punktgewinn können wir die anderen Mannschaften als Aufsteiger vielleicht ein bisschen ärgern.

Wie lange denkst du, dass du brauchst bist du dich in Gilzem wieder „eingelebt“ hast?

Das dürfte sehr schnell gehen. Ich weiß noch, wo alles steht, wo das Licht angeht und den Weg zu Petra in die Küche kenne ich auch noch! :-)

Vielen Dank Christian, dass du dir die Zeit genommen hast und wünschen dir natürlich viel Erfolg für die kommende Saison!

 

 

 

 

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